Festival Journal

#co-cities #urbanhacking

Heutzutage scheint es, als sei das partizipatorische Element in der Stadtgestaltung wichtiger denn je. Immer spärlicher scheinen die Möglichkeiten gesät zu sein, in die Entwicklung des urbanen Raums einzugreifen und mit den großen städtebaulichen Maßnahmen einer Metropole wie Köln mitzuhalten.
Eine der vielen möglichen Formeln für die Zukunft wäre: Mehr Verantwortung durch mehr Kooperative und Initiative. Wie das funktionieren kann, zeigte das Berliner Künstlerkollektiv ON/OFF, ein Netzwerk aus Architekten, Designern, Kuratoren und anderen „Urbanisten“. Ihre temporären, installativen Konstruktionen bildeten das Fundament des CityLeaks 2017 Festival Centers, das den Ebertplatz bespielte und Raum für Interventionen, Vorträge und Events bot. Schon hier wurden die Bewohnerinnen und Bewohner Kölns zu aktiven Teilnahme eingeladen.

Im Seminar „nachhaltiges Design“ entwickelten Studierende der Ecosign Hochschule für nachhaltiges Design gemeinsam mit ON/OFF einen Plan für eine öffentliche Werkstatt, die von der Allgemeinheit nutzbar sein sollte, um wiederum einen Mehrwert für alle zu schaffen. Diese mobile Werkstatt wurde im Zeitraum des CityLeaks Urban Art Festival 2017 allen Interessierten zur Verfügung gestellt, um um ihrer Kreativität für die Gestaltung des öffentlichen Raumes freien Lauf zu lassen.

Über die Dauer von zwei Tagen wurde im Rahmen des Workshops #co-cities #urbanhacking Stadtraumerkundung betrieben, (Un-)Orte für Interventionen identifiziert, theoretisches Hintergrundwissen zu nachhaltigem Möbeldesign sowie Urban Hacking vermittelt und in Praxis-Modulen gebaut und Mobiliar im öffentlichen Raum platziert. Auf dem Veedelsplatz fehlt ein Liegestuhl, ein Blumenbeet oder ein Tisch für ein nachbarschaftliches Abendessen? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

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